Ich möchte an dieser Stelle versuchen meine persönliche Meinung zur kapitalistisch - materialistischen Gesellschaft kundtun. Fallbeispiele von Alternativen aufzeigen und auf Nachrichten aus Ländern mit Problemen, die durch unser Konsumverhalten mit verursacht werden, hinweisen.
Dienstag, 18. Januar 2011
Dienstag, 25. Mai 2010
Urlaub
Eine Liste:
Familie
Gemini+
Grenzberg
Schweizger
TU
.
.
.
Urlaub?
Ist schreiben Urlaub? Für mich ja. Meine Gedanken fliegen von einer Geschichte zur anderen. Und dazwischen halten sie sich kurz auf - um sich zu mehren oder zu reduzieren - doch scheinbar ungesteuert, getrieben von anderen Gedanken, bewegen sie sich fort; fort um wieder zu halten. Auftanken? Sortieren? Kategorisieren? Abhaken? Kann ich das mit meinen Gedanken? Meine Mutter hat unlängst erzählt, dass scheinbar die Tätigkeit, die ich am Tage vor meinem Geburtstag zur Mehrheit ausführe, mein nächstes Lebensjahr erfüllen wird. Ich hab grad sortiert und agehakt. Auch kategorisiert.
Schöner Urlaub.
Urlaub von Verpflichtungen, die ich mir selbst auferlegt habe. Ich fühle mich denen gegenüber auch verpflichtet, denen ich Vrsprechen gegeben habe. Kann es sein, dass ich mich sehr oft verspreche?
Urlaub?
oder
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oder doch
Familie
Gemini+
Grenzberg
Schweizger
TU
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Urlaub?
Ist schreiben Urlaub? Für mich ja. Meine Gedanken fliegen von einer Geschichte zur anderen. Und dazwischen halten sie sich kurz auf - um sich zu mehren oder zu reduzieren - doch scheinbar ungesteuert, getrieben von anderen Gedanken, bewegen sie sich fort; fort um wieder zu halten. Auftanken? Sortieren? Kategorisieren? Abhaken? Kann ich das mit meinen Gedanken? Meine Mutter hat unlängst erzählt, dass scheinbar die Tätigkeit, die ich am Tage vor meinem Geburtstag zur Mehrheit ausführe, mein nächstes Lebensjahr erfüllen wird. Ich hab grad sortiert und agehakt. Auch kategorisiert.
Schöner Urlaub.
Urlaub von Verpflichtungen, die ich mir selbst auferlegt habe. Ich fühle mich denen gegenüber auch verpflichtet, denen ich Vrsprechen gegeben habe. Kann es sein, dass ich mich sehr oft verspreche?
Urlaub?
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Donnerstag, 20. Mai 2010
Wohlstand ohne Wachstum – Wirtschaft für einen endlichen Planeten Vortrag von Tim Jackson in englischer Sprache
Donnerstag, 27. Mai 2010 um 14.30 Uhr
Wirtschaftsuniversität Wien, UZA1, Aula B/C, Augasse 2–6, 1090 Wien
Moderation: Sigrid Stagl, Professorin für Regional- und Umweltwirtschaft,
Wirtschaftsuniversität
In seinem Vortrag plädiert Tim Jackson für eine neue Modellierung des Wirtschaftssystems der entwickelten Länder. Er fordert eine Abkehr von einer Wachstumsstrategie, die auf ständigen Konsumzuwächsen basiert, und eine Orientierung an den Prinzipien der Nachhaltigkeit, die eine Entwicklung innerhalb der ökologischen Grenzen erlaubt.
Tim Jackson ist Professor für nachhaltige Entwicklung an der Universität Surrey und Direktor der Forschungsgruppe für Lebensstile, Werte und Umwelt. Seit 2004 ist der für den Bereich Wirtschaft innerhalb der britischen Kommission für Nachhaltige Entwicklung, einem unabhängigen Beratungsgremium der britischen Regierung, verantwortlich. Er hatte maßgeblichen Einfluss bei der Formulierung der britischen Nachhaltigkeitsstrategie 2005 und leitete das Programm zur Neudefinition von Wohlstand der britischen Kommission für Nachhaltige Entwicklung. Tim Jackson ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Nachhaltige Lebensstile " des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Zusätzlich zu seiner akademischen Arbeit ist Tim Jackson als Autor für das BBC Radio tätig.
Wirtschaftsuniversität Wien, UZA1, Aula B/C, Augasse 2–6, 1090 Wien
Moderation: Sigrid Stagl, Professorin für Regional- und Umweltwirtschaft,
Wirtschaftsuniversität
In seinem Vortrag plädiert Tim Jackson für eine neue Modellierung des Wirtschaftssystems der entwickelten Länder. Er fordert eine Abkehr von einer Wachstumsstrategie, die auf ständigen Konsumzuwächsen basiert, und eine Orientierung an den Prinzipien der Nachhaltigkeit, die eine Entwicklung innerhalb der ökologischen Grenzen erlaubt.
Tim Jackson ist Professor für nachhaltige Entwicklung an der Universität Surrey und Direktor der Forschungsgruppe für Lebensstile, Werte und Umwelt. Seit 2004 ist der für den Bereich Wirtschaft innerhalb der britischen Kommission für Nachhaltige Entwicklung, einem unabhängigen Beratungsgremium der britischen Regierung, verantwortlich. Er hatte maßgeblichen Einfluss bei der Formulierung der britischen Nachhaltigkeitsstrategie 2005 und leitete das Programm zur Neudefinition von Wohlstand der britischen Kommission für Nachhaltige Entwicklung. Tim Jackson ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Nachhaltige Lebensstile " des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Zusätzlich zu seiner akademischen Arbeit ist Tim Jackson als Autor für das BBC Radio tätig.
Mittwoch, 19. Mai 2010
sünden
Ich guter Christ ... bis in den Tod wahrscheinlich. Bin ich so erzogen, ist es meine Persönlichkeit, oder sind es die Prägungen durch mein Umfeld? Ich lebe ständig in Angst, nicht "straight" zu sein. Zur Zeit fühl ich mich gar nicht gut dabei. Ich fahre oft mit dem Auto auf die Baustelle; esse manchmal Huhn, ... Ich hab doch die Wahl. Und alle Theorie dazu, warum nicht, was es auslöst, ... Dann noch das ständige Abwälzen von Schuld auf andere. Und irgendwie ändert sich nichts, gar nichts, bei mir zumindest. Rund um mich schon. Ich hab so viele Ideen, was ich noch machen werde, wohin ich denn nicht gern gehen möchte, wie ich nicht mein Leben verbringen möchte, und dabei lebe ich jetzt. Müde? Vielleicht. Ich bin auf einen kleinen Zwischenstop, denk ich. Vieles beschäfrigt mich, gegenwart und Vergangenheit. Hier und dort. Doch was ist Zukunft? Ist morgen Zukunft, oder erst nachher? Ist jetzt Zukunft? Vielleicht kann ich diese Frage durch ein kleines Beispiel erläutern. Waschmaschine kaputt - fahr auf Anraten einer Freundin zum RUSZ - ein Mann hilft mir die Waschmaschine aus dem Auto zu laden (dabei ist das fehlende Teil herausgefallen), einer schaut sich die Maschine an, und befindet nach dem einsetzen des fehlenden Teils die Waschmaschine in Ordnung, doch halt, da war noch etwas. Er erzählte mir von seiner Arbeitsstätte, und meinte, dass die Ressourcen und Sozialleistungen in den letzten Jahren massiv eingeschränkt wurden, und so sich dieses nachhaltige Projekt, und ich benutze dieses Wort hier gerne, leider nicht mehr lange halten wird können. Was muss denn passieren, dass endlich ein Umdenken stattfindet? oder hab ich etwas versäumt. Ich bau gerne Lehmstampfwände, fahr mit dem Rad, kaufe nur Bio, oder besser noch, ernte meine eigenen Kartoffel und Äpfel, doch wenn nicht auch Entscheidungen mit viel grösserer Tragweite getroffen werden, dann frag ich mich: Wofür? Für wieder neue Wahnsinnskatastrophen? Oder doch lieber für die Gute Sache?
Dienstag, 16. Juni 2009
Peru - Gewalt gegen indigene Völker
Im peruanischen Amazonasgebiet herrscht Krieg gegen den amtierenden Präsidenten Alan García, der mit seinem Gesetz 'Ley de la Selva' (2008) mehr als 60% des peruanischen Regenwalds für Ölförderung und zum Anbau von bio combustibles freigegeben hat. Die mehr als 400.000 Indígenas aus der Gegend verteidigen ihr Territorium und Menschen)recht auf Leben und Tod. Peru unterschrieb die ILO Convention 169. Die Gesetze, die den Indigenen ihr Land und Überleben zumindest auf dem Papier sicherten sind mit diesem neuen Gesetz fast gänzlich hinfällig. Im weiter unten stehenden informe mehr dazu.
regenwald.org hat eine Protestaktion gestartet, die das Büro von Alan García mit Emails zuzuschütten gedenkt.
Videos:
youtube
youtube2
the hub
mehr Informationen unter:
alisupay
alternativa-ong.org
regenwald.org hat eine Protestaktion gestartet, die das Büro von Alan García mit Emails zuzuschütten gedenkt.
Videos:
youtube
youtube2
the hub
mehr Informationen unter:
alisupay
alternativa-ong.org
Freitag, 15. Mai 2009
Smash Racism

Am 08. Mai 2009 ging in Gastein die Veranstaltungsreihe "smash Racism" über die Bühne. Ziel war es die GasteinerInnen wachzurütteln, und zur Diskussion anzuregen.
70 Personen haben sich an der abendlichen Podiumsdiskussion beteiligt.
Antworten gab es wie immer viele. Vor allem die Herren Bürgermeister haben sich mit Bravour aus der Affaire gezogen. Der eine gibt an, dass ihm kein Rassismus in Bad Gastein bekannt ist, und der andere hält sich offen für alles andere, erwartet jedoch den Schritt von den Anderen.
Ist es nicht die Raumplanung als Instrument der Baubehörde erster Instanz (in diesem Falle der Bürgermeister), die Rassismen, Ausgrenzungen und/oder Integration begünstigen oder vorbeugen kann?
Die abschließende Party im "Silverbullet" zeigte, wie viel Energie hinter dem Anliegen der jungen GasteinerInnen steht, und wie wichtig das Anliegen ist, sich über die Fragen der Jugend in Gastein nicht nur den Kopf zu zerbrechen, sondern auch etwas zu tun. Nicht immer sind es grosse Brücken aus schwerem Beton oder grosse breite Strassen und Peunkhotels die wir bauen müssen. Sehr oft ist es Aufmerksamkeit auf das, was uns gesagt wird. Ein Diskutant hat bei der Veranstaltung angemerkt, dass alleine der Titel der Veranstaltung zeigt, wie stark unsere innere Abgrenzung gegenüber dem anderen ist. Wie die, die scheinbar dieselbe für "smash racism" empfinden, scheint der Veranstaltung mit diesem Titel nicht wichtig.
Vielleicht sind jugendliche "Randalierer" (wie während der Diskussion publik gemacht) gar nicht vorsätzlich laut und brutal, sondern wollen "nur" mitreden, und wissen nicht wie sie anders auf sich aufmerksam machen können?
Anmaßend? Vielleicht ein wenig die Sorge eines Vaters um seine Tochter und deren Zukunft?
Montag, 1. Dezember 2008
Die Frage nach den Bio-Gummibären
Ich möchte hier an den Artikel von Roland auf Landscaping.at anknüpfen. Ich war letzte Woche am Bio-logischsten, LOHAigsten u.s.w. Weihnachtsmarkt, dem ich je in Wien begegnet bin. Dem Wiener Kunsthandwerksmarkt. Begeisterung auf meiner Seite, als auch seitens meiner Tochter. Im Heu toben, kleine Wollschweine beäugen und live Musik hören auf "offener" Strasse ist nichts alltägliches. Beim Kauf eines Kinderpunsches hat sich dann aber schlagartig meine Wahrnehmung verändert.
Verkäuferin: "Gummibärlis noch dazu?"
Ich: "Nein danke, keine Gummibärlis."
Verkäuferin: "Die sind eh BIO."
Ich: kopfschüttelndes weggehen.
Ich hätte mich natürlich gerne erklärt, doch sprengt das nicht den Rahmen eines Weihnachtsmarktes, der vorwiegend von KONSUM lebt? Auch wenn die Gürtelschnalle vor deinen Augen geschmiedet wird, siehst du immer noch zu und das Rohmaterial kommt von irgendwo her.
Wie entscheide ich mich nun für diese Weihnachten: Schenke ich wieder einmal mehr Zeit meiner Familie und meinen Freunden, oder doch den Flug in die Karibik, um einer Weihnachtsgans das Leben zu retten? (Werbeplakate einer Fluggesellschaft in Wien)
Verkäuferin: "Gummibärlis noch dazu?"
Ich: "Nein danke, keine Gummibärlis."
Verkäuferin: "Die sind eh BIO."
Ich: kopfschüttelndes weggehen.
Ich hätte mich natürlich gerne erklärt, doch sprengt das nicht den Rahmen eines Weihnachtsmarktes, der vorwiegend von KONSUM lebt? Auch wenn die Gürtelschnalle vor deinen Augen geschmiedet wird, siehst du immer noch zu und das Rohmaterial kommt von irgendwo her.
Wie entscheide ich mich nun für diese Weihnachten: Schenke ich wieder einmal mehr Zeit meiner Familie und meinen Freunden, oder doch den Flug in die Karibik, um einer Weihnachtsgans das Leben zu retten? (Werbeplakate einer Fluggesellschaft in Wien)
Samstag, 29. November 2008
Manta - Manaos
Vom ecuadorianischen Pazifikhafen in Manta soll bis zur Hauptstadt der Amazonasprovinz Manaos der bestehende Korridor verstärkt werden. Eine Verstärkung des Flug- Frachtverkehrs durch den Ausbau der beiden Flughäfen und der Ausbau einer mehrspurigen Strasse quer durch Ecuador.
Die outcomes sind für alle Teilnehmer sehr klar. Ecuador und Brasilien erhoffen sich eine wirtschaftliche Stärkung der Amazonasregionen. Die Handelsunternehmen kürzere Fahrzeiten ins Amazonastiefland, China eine Alternativroute Richtung Europa
Laut Business News Amerika soll der Korridor bis 2011 fertiggestellt werden.
Der multinationale Konzern Hutchison Port Holdings mit Sitz in Hong-Kong betreibt dank eines 30 Jahres Pachtvertrages mit der Ecuadorianischen Regierung den Hafen von Manta über seine ecuadorianische Tochterfirma Terminales Internacionales del Ecuador (TIDE).
Sollte diese Variante aufgrund derzeitiger Meinungsverschiedenheiten der Präsidenten Ecuadors und Brasiliens scheitern, so besteht die Möglichkeit über Peru (von Iquitos nach Callao) mittels multimodalen Transportmitteln auszuweichen.
Hier interessiert mich vor allem der outcome für die Amazonasregionen. In dieser Richtung wird es hier und auf viva amazonia in nächster Zeit laufend Updates geben.
Die outcomes sind für alle Teilnehmer sehr klar. Ecuador und Brasilien erhoffen sich eine wirtschaftliche Stärkung der Amazonasregionen. Die Handelsunternehmen kürzere Fahrzeiten ins Amazonastiefland, China eine Alternativroute Richtung Europa
Laut Business News Amerika soll der Korridor bis 2011 fertiggestellt werden.
Der multinationale Konzern Hutchison Port Holdings mit Sitz in Hong-Kong betreibt dank eines 30 Jahres Pachtvertrages mit der Ecuadorianischen Regierung den Hafen von Manta über seine ecuadorianische Tochterfirma Terminales Internacionales del Ecuador (TIDE).
Sollte diese Variante aufgrund derzeitiger Meinungsverschiedenheiten der Präsidenten Ecuadors und Brasiliens scheitern, so besteht die Möglichkeit über Peru (von Iquitos nach Callao) mittels multimodalen Transportmitteln auszuweichen.
Hier interessiert mich vor allem der outcome für die Amazonasregionen. In dieser Richtung wird es hier und auf viva amazonia in nächster Zeit laufend Updates geben.
Wieder einmal im Zug
Ich möchte diesen Text anhand einer subjektiven Beobachtung schreiben. Ich fahre wieder einmal mit dem Zug. In meinem Abteil sitzen drei Mädchen und ein Junge (zwischen 16 und 18). Jede/r für sich eine eigene Persönlichkeit ... suchend und findend. Nach Freiheit schreiend und Gerechtigkeit fordernd für ihre/seine Bedürfnisse. Unstimmigkeiten untereinander, und auch mit sich selbst. Vieles habend und sich selbst verleugnend. Sie steigen aus. Die nächsten steigen ein. Vier Burschen auf dem Weg zur Berufsschule. Nur einer von Ihnen sieht Perspektiven für sein Leben. Die anderen scheinen abzuschließen mit Hoffnung für ihr Leben und Respekt vor sich selbst. Zählt ist, was ich habe und wen oder was ich darstelle. Intervenieren, hab ich gedacht. Aufwecken von der Trägheit und einen Raum schaffen in dem so undurchschaubaren Gebäude der Gesellschaft. Im Hier und Jetzt.
Wie kann es sein, dass der pharmakologische Wissensstand eines 17-jährigen dem meiner näheren Umgebung weit voraus ist? Gibt es Bedürfnisse, die ohne mehrmals täglich ritanol (laut seiner Auskunft eigentlich zur Behandlung von ADHS eingesetzt) durch die Nase zu "ziehen", nicht befriedigt werden können?
Oder anders gefragt, warum werden derartige Medikamente an Kinder abgegeben, die sie dann unter der Hand weiter verteilen und damit Abhängigkeiten fördern?
Wo, wenn nicht bei der Jugend, kann sich Zivilcourage, Freundschaft und Selbstvertrauen entwickeln? Wird das von der Gesellschaft gefördert?
So viele Fragen, wie diese Zugfahrt in mir hervorgerufen hat, sind mir schon lange nicht mehr durch den Kopf gewandert. Vielleicht ist es ein wenig Zukunftsangst, gespickt mit einer Portion Ohnmacht, oder doch der Glaube daran Gesellschaft verändern zu können, der mich nicht loslässt.
Wie kann es sein, dass der pharmakologische Wissensstand eines 17-jährigen dem meiner näheren Umgebung weit voraus ist? Gibt es Bedürfnisse, die ohne mehrmals täglich ritanol (laut seiner Auskunft eigentlich zur Behandlung von ADHS eingesetzt) durch die Nase zu "ziehen", nicht befriedigt werden können?
Oder anders gefragt, warum werden derartige Medikamente an Kinder abgegeben, die sie dann unter der Hand weiter verteilen und damit Abhängigkeiten fördern?
Wo, wenn nicht bei der Jugend, kann sich Zivilcourage, Freundschaft und Selbstvertrauen entwickeln? Wird das von der Gesellschaft gefördert?
So viele Fragen, wie diese Zugfahrt in mir hervorgerufen hat, sind mir schon lange nicht mehr durch den Kopf gewandert. Vielleicht ist es ein wenig Zukunftsangst, gespickt mit einer Portion Ohnmacht, oder doch der Glaube daran Gesellschaft verändern zu können, der mich nicht loslässt.
Montag, 3. November 2008
Meine Fahrt nach Murci
Ich bin letzte Woche nach Murci gefahren um beim Olivenernten zu helfen. Nachtzug von Villach nach Firenze S.M.N. . Eine schöne Möglichkeit sich von A nach B zu bewegen und dabei zu schlafen. Ausgeruht kam ich am Morgen i Flrenz an und fuhr mit einem Regionalzug nach Grosseto. Von dort wurde ich mit einem Pickup abgeholt. Nach dem Monatseinkauf fuhren wir über Santa Caterina eine Stunde lang bis zum Hof podere Mortelleto. Landstrassen, max. 60 km/h, viele Olivenhaine, Weinfelder und Schafweiden säumen den Weg. Eine idyllische Landschaft, vor allem im so genannten zweiten Frühling des Jahres. Am Hof angekommen konnten wir nach einer kurzen Mirenda gleich mit dem Olivenernten beginnen. Netze ausbreiten unter den Bäumen, in den Baum klettern und von Hand die Oliven vom Baum streifen. Es handelt sich um sehr alte Sorten, so genannte Olivastri. Kleine Früchte, aber dafür sehr viele dieses Jahr. Die Landwirte hatten heuer Glück: keine Olivenfliegen (Dacus oleae), kein Hagel und ein feuchtes Frühjahr führten zu reichlichem Fruchtstand.
Samstag, 25. Oktober 2008
Die Wahl des Verkehrsmittels ist meine eigene Entscheidung. Ob ich zu Fuß gehe, mit dem Fahrrad fahre, mich von einer Rikscha, einem Flugzeug, einem PKW, einem Bus, einem Schiff einer Strassenbahn, einem Pferdefuhrwerk, ... transportieren lasse oder mich gar nicht mehr bewege.
Bedingt bestimmbar ist das Ziel. Arbeitsplatz, abdecken der Grundversorgung und soziale Kontakte können zum Beispiel Zielfunktionen darstellen.
Meist nicht bestimmbar ist die Struktur, in der ich mich bewege, bzw. in der ich mobil bin. Ich kann jedoch durch mein Verhalten und meine Anforderungen, die ich an ein System stelle, die Strukturen beeinflussen (siehe zum Beispiel: Je mehr Strassen gebaut werden, desto mehr Verkehr gibt es, desto höher der Anspruch an den Durchfluß).
Bedingt bestimmbar ist das Ziel. Arbeitsplatz, abdecken der Grundversorgung und soziale Kontakte können zum Beispiel Zielfunktionen darstellen.
Meist nicht bestimmbar ist die Struktur, in der ich mich bewege, bzw. in der ich mobil bin. Ich kann jedoch durch mein Verhalten und meine Anforderungen, die ich an ein System stelle, die Strukturen beeinflussen (siehe zum Beispiel: Je mehr Strassen gebaut werden, desto mehr Verkehr gibt es, desto höher der Anspruch an den Durchfluß).
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